03/2026 – Notfalltüröffnung
Dienstversammlung der Feuerwehr Marcardsmoor
Die Freiwillige Feuerwehr Marcardsmoor führte am 20. Februar ihre Dienstversammlung durch. Aufgrund des Ausfalls der Jahreshauptversammlung im Januar war die Tagesordnung besonders umfangreich und umfasste neben Ernennungen, Ehrungen und Berichten auch mehrere wichtige Wahlen.
Im Rahmen der Versammlung wurde eine Kameradin zur Feuerwehrfrau ernannt. Zwei Kameraden wurden zu Feuerwehrmännern ernannt. Zudem wurde eine Beförderung zum Oberfeuerwehrmann ausgesprochen.
Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr wurden Stefan Meyer für 25 Jahre sowie Joachim Ihnen für 50 Jahre geehrt. Die Auszeichnungen würdigen ihr jahrzehntelanges Engagement im aktiven Feuerwehrdienst.
Ein zentraler Punkt der Versammlung waren die Wahlen der Führungskräfte. Zum neuen Ortsbrandmeister wurde Jan Trauernicht gewählt. Er folgt auf Tobias Reinbacher, der das Amt nach 13 Jahren aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hat. Zum stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde Hartmut Ideus wiedergewählt. Beide Wahlen bedürfen noch der Zustimmung durch den Rat der Stadt Wiesmoor.
Als Gruppenführer wurde der bisherige Amtsinhaber Matthias Rahmann in seinem Amt bestätigt. Zum ersten stellvertretenden Gruppenführer wurde Hendrik Tholen gewählt, zum zweiten stellvertretenden Gruppenführer Stefan Meyer.
Darüber hinaus informierte Bürgermeister Sven Lübbers über die geplante Ersatzbeschaffung für das in die Jahre gekommene Löschgruppenfahrzeug 8/6. Trotz angespannter Haushaltslage stellte er die Beschaffung noch in diesem Jahr in Aussicht. Vorgesehen ist ein Löschgruppenfahrzeug 10 der Firma Ziegler, dessen Auslieferung für den Herbst geplant ist.
Mit den personellen Entscheidungen und der angekündigten Fahrzeugbeschaffung sind wichtige Weichen für die zukünftige Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Marcardsmoor gestellt.
02/2026 – Überörtlicher Einsatz in Großefehn
In der Nacht zu Montag wurde die Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse gemeinsam mit weiteren Feuerwehren aus der Gemeinde Großefehn, der Stadt Aurich sowie der Stadt Wiesmoor zu einem ausgedehnten Schuppenbrand (F2) in den Jückweg alarmiert.
Schon auf Anfahrt zur Einsatzstelle konnte das Feuer bestätigt werden.
Ein landwirtschaftliches Nebengebäude stand in Vollbrand. Die Tiere im Stall waren noch vor Eintreffen der Feuerwehren ins Freie gelangt. Besonderen Herausforderungen sahen sich die Einsatzkräfte bei der Herstellung der Löschwasserversorgung gegenübergestellt. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mussten viele hundert Meter Schlauch verlegt werden, um eine ausreichende Menge an Löschwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben. Zur Überbrückung dieses Zeitraums würden mehrere Tanklöschfahrzeuge eingesetzt.
Mit zeitweise mehreren Trupps unter Atemschutz und dem Einsatz der Auricher Drehleiter gelang es schließlich, das Feuer zu bekämpfen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.
Nach etwa fünf Stunden konnten die letzten der knapp 80 eingesetzten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle verlassen und mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beginnen.
Vor Ort waren die Feuerwehren Akelsbarg-Felde-Wrisse, Holtrop, Großefehn-Zentrum, Spetzerfehn, Strackholt, Marcardsmoor, Aurich mit dem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter sowie Middels mit der dort stationierten Verpflegungskomponente. Unterstützung erhielten die Feuerwehren von Rettungsdienst und dem Deutschen Roten Kreuz.
Text: Patrik Kowalzik
Bilder: Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse, Feuerwehr Aurich, Timo de Vries Gemeindepressesprecher Großefehn
01/2026 – Wohnwagenbrand in Wiesedemeer
In der Nacht zu Mittwoch, den 07.01.2026 wurden um 23:06 Uhr die Feuerwehren Reepsholt, Wiesede, Leerhafe, Marcardsmoor sowie der Gerätewagen Logistik (GW-L) der Feuerwehr Etzel zu einem Wohnwagenbrand nach Wiesedemeer alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Wohnwagen inklusive Vorzelt bereits in Vollbrand. Der Besitzer des Wohnwagens konnte zuvor durch Mitcamper vom Campingplatz aus dem Wohnwagen gerettet werden. Er wurde vom Rettungsdienst Wittmund versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnwagen erfolgreich verhindert werden. Nach Abschluss der Löscharbeiten leuchtete die Feuerwehr
Reepsholt die Einsatzstelle für die polizeilichen Ermittlungen aus.
Besonders herausfordernd waren bei diesem Einsatz die winterlichen Wetterverhältnisse mit glatten Straßen, sowie die hohe Anzahl an Gasflaschen im und am Wohnwagen, die eine zusätzliche Gefahr darstellte.
Gegen 01:15 Uhr rückte das letzte Löschfahrzeug von der Einsatzstelle ab.
