Überörtlicher Einsatz in Großefehn

In der Nacht zu Montag wurde die Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse gemeinsam mit weiteren Feuerwehren aus der Gemeinde Großefehn, der Stadt Aurich sowie der Stadt Wiesmoor zu einem ausgedehnten Schuppenbrand (F2) in den Jückweg alarmiert.

Schon auf Anfahrt zur Einsatzstelle konnte das Feuer bestätigt werden.

Ein landwirtschaftliches Nebengebäude stand in Vollbrand. Die Tiere im Stall waren noch vor Eintreffen der Feuerwehren ins Freie gelangt. Besonderen Herausforderungen sahen sich die Einsatzkräfte bei der Herstellung der Löschwasserversorgung gegenübergestellt. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mussten viele hundert Meter Schlauch verlegt werden, um eine ausreichende Menge an Löschwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben. Zur Überbrückung dieses Zeitraums würden mehrere Tanklöschfahrzeuge eingesetzt.

Mit zeitweise mehreren Trupps unter Atemschutz und dem Einsatz der Auricher Drehleiter gelang es schließlich, das Feuer zu bekämpfen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.

Nach etwa fünf Stunden konnten die letzten der knapp 80 eingesetzten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle verlassen und mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beginnen.

Vor Ort waren die Feuerwehren Akelsbarg-Felde-Wrisse, Holtrop, Großefehn-Zentrum, Spetzerfehn, Strackholt, Marcardsmoor, Aurich mit dem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter sowie Middels mit der dort stationierten Verpflegungskomponente. Unterstützung erhielten die Feuerwehren von Rettungsdienst und dem Deutschen Roten Kreuz.

Text: Patrik Kowalzik

Bilder: Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse, Feuerwehr Aurich, Timo de Vries Gemeindepressesprecher Großefehn

Wohnwagenbrand in Wiesedemeer

In der Nacht zu Mittwoch, den 07.01.2026 wurden um 23:06 Uhr die Feuerwehren Reepsholt, Wiesede, Leerhafe, Marcardsmoor sowie der Gerätewagen Logistik (GW-L) der Feuerwehr Etzel zu einem Wohnwagenbrand nach Wiesedemeer alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Wohnwagen inklusive Vorzelt bereits in Vollbrand. Der Besitzer des Wohnwagens konnte zuvor durch Mitcamper vom Campingplatz aus dem Wohnwagen gerettet werden. Er wurde vom Rettungsdienst Wittmund versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnwagen erfolgreich verhindert werden. Nach Abschluss der Löscharbeiten leuchtete die Feuerwehr

Reepsholt die Einsatzstelle für die polizeilichen Ermittlungen aus.

Besonders herausfordernd waren bei diesem Einsatz die winterlichen Wetterverhältnisse mit glatten Straßen, sowie die hohe Anzahl an Gasflaschen im und am Wohnwagen, die eine zusätzliche Gefahr darstellte.

Gegen 01:15 Uhr rückte das letzte Löschfahrzeug von der Einsatzstelle ab.