In der Nacht zu Montag wurde die Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse gemeinsam mit weiteren Feuerwehren aus der Gemeinde Großefehn, der Stadt Aurich sowie der Stadt Wiesmoor zu einem ausgedehnten Schuppenbrand (F2) in den Jückweg alarmiert.
Schon auf Anfahrt zur Einsatzstelle konnte das Feuer bestätigt werden.
Ein landwirtschaftliches Nebengebäude stand in Vollbrand. Die Tiere im Stall waren noch vor Eintreffen der Feuerwehren ins Freie gelangt. Besonderen Herausforderungen sahen sich die Einsatzkräfte bei der Herstellung der Löschwasserversorgung gegenübergestellt. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mussten viele hundert Meter Schlauch verlegt werden, um eine ausreichende Menge an Löschwasser an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben. Zur Überbrückung dieses Zeitraums würden mehrere Tanklöschfahrzeuge eingesetzt.
Mit zeitweise mehreren Trupps unter Atemschutz und dem Einsatz der Auricher Drehleiter gelang es schließlich, das Feuer zu bekämpfen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.
Nach etwa fünf Stunden konnten die letzten der knapp 80 eingesetzten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle verlassen und mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft beginnen.
Vor Ort waren die Feuerwehren Akelsbarg-Felde-Wrisse, Holtrop, Großefehn-Zentrum, Spetzerfehn, Strackholt, Marcardsmoor, Aurich mit dem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter sowie Middels mit der dort stationierten Verpflegungskomponente. Unterstützung erhielten die Feuerwehren von Rettungsdienst und dem Deutschen Roten Kreuz.
Text: Patrik Kowalzik
Bilder: Feuerwehr Akelsbarg-Felde-Wrisse, Feuerwehr Aurich, Timo de Vries Gemeindepressesprecher Großefehn
